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05.09.2015

TravelPussy wird immer besser

Offensichtlich zumindest. Die Abbildung ist ja schon recht nah dran, aber immer noch "nur" ähnlich.
Naja, den Rest bekommen die mit Sicherheit auch noch kopiert...

18.06.2013

Früh am Morgen, so gegen 16:00

Da teilt wohl jemand beim TIP Werbeverlag zumindest ungefähr mein ureigenes (aber deswegen nicht minder richtiges) Verständnis von Zeit.. Anders vermag ich mir kein mitternächtliches Shoppingvergnügen bis 23:30 vorzustellen..
Naja, wenn ich es recht bedenke geht es auch nicht um, und schon gar nicht nach 23:30 - und sowieso nicht im Kaufland

23.05.2013

Verfassungsgericht - egal, Hauptsache was zum Essen

Dürfte bei weitem nicht mehr all zu aktuell sein, aber ich bin ja auch nicht jeden Tag in Karlsruhe...

Bedingt durch die aktuell dort herrschende Baustellenflut wurde die Stadtbahn umgeleitet - und dabei stach mir diese Werbung des Restaurants "zum Markgrafen" ins Gesicht.

Danke dafür.

24.04.2013

Deutsche Bahn: Wirklich, kein Job wie jeder andere

Die Deutsche Bahn versucht ja seit kurzer Zeit mit neuer Werbekampagne von der unausprechlichen Werbeagentur Ogilvy & Mathery sich den ein oder anderen Schüler, Studenten und Berufserfahrenen anzueignen - und seit heute weiß ich auch, wo all die frischen, kreativen Köpfe dringen gebraucht werden.

Falls man es nicht gleich erkennt - die haben Klebeband zum fixieren des Kabels verwendet... ;) Und als das erste nicht mehr gehoben hat, gleich noch eins hinterher...
Das sieht nicht nur blendend aus, das erweckt auch gleich vollstes Vertrauen in die fundierte Ausbildung der Mitarbeiter..


Ich fände es eigentlich gar nicht so schlimm - wäre da nicht eine so tolle, fast schon mit rauer Gewalt ins Auge stechende Möglichkeit die "Installation" zu verstecken (direkt hinter der Blende)...

09.02.2013

Ergo: Es bleibt alles beim Alten

Es gab schon einige berühmte Umbenennungen in der jüngeren Produktgeschichte:
- Aus Raider wurde 1991 Twix - der Inhalt blieb gleich ("...sonst ändert sich nix")
- Der Ecu wurde zum Euro
- Bombay heißt Mumbai
- Das Arbeitsamt nennt man gleich mehrmals um
- Daimler wird zu Daimler Benz dann DaimlerChrysler um sich am Ende wieder Daimler zu nennen und immer noch die gleichen Autos zu bauen.

Alle mit dem Ziel, besser zu wirken...

Und was macht man als ungeliebter Versicherer wie z.B. die Victoria oder Hamburg Mannheimer oder DKV oder KarstadtQuelle Versicherungen? Klar, man schließt sich zusammen um der wahrscheinlich meistgehasste Verein Deutschlands zu werden - damit das aber nicht so schief geht wie es sich anhört, wird auch ein neuer Name ersonnen und mit viel Geld (das der Versicherten) eine äußerst gelungene Werbekampagne aufgesetzt.
Was sich geändert hat (für den Versicherten) - gar nichts. Außer vielleicht, dass die Ergo das verlorene Geld natürlich wieder erwirtschaften muss. Und das geht bei allen Versicherungen nur mit der Möglichkeit, so wenig wie möglich Geld an die Versicherten auszubezahlen oder es gleich "wegzubetrügen".
Reines Branding ganz ohne Sinn und Nutzen für die Versicherten - dafür aber teuer. Ergo - nicht Neues...

18.08.2010

Aperol

Das Leid eines TV-Junkies ist wohl, dass auch so richtig schlechte Werbung unaufhörlich auf einen einwirkt. Zur Zeit ist z.B. die Werbung für Aperol sehr nervig.

Aus dem Plot:
Zwei Frauen, die aus einem Auto inmitten einer riesigen, halbbesoffenen Menschenmenge nicht mehr weiterkommen und daraufhin mit einem eindeutig zweideutigen Zeichen versuchen, etwas zu trinken zu bestellen. Der großteil der Menschenmasse macht das Zeichen nach, bis es der Barkeeper endlich sieht und sofort gut gelaunt reagiert.

Es wird also ein Barkeeper gezeigt, der bei gefühlten 500 Bestellungen irgendwelches Zeug direkt aus der Flasche in genau zwei Gläser schüttet. Ein Automat hätte wahrscheinlich schneller und besser reagiert und zudem auch ein größeres Angebot vorrätig - der Kneipier hat genau, ja, ein einziges Getränk in hundertfacher Ausführung.

Dazu düdelt im Hintergrund mehr als blödmachende Musik die einen an 80er-Jahre Schokoladewerbung erinnert. Abgerundet wird es durch einen Webauftritt, bei dem findige Werbefachmänner auf die illustre (und nagelneue) Idee gekommen sind, jedes zu ordinär wirkende Wort durch die englische Entsprechung zu ersetzen... Da kann man dann was vom "Riddle" lesen, von "Aperol Friends", und vom "Crazy Summer". Ich finde die Vermischung der Sprachen gar nicht so schlimm - Sprache muss aber natürlich wachsen und nicht Auf-Teufel-komm-raus von irgendwelchen Werbeazubis möchtegern-cool gestaltet werden.

Zu allem Überfluss wird das Ganze dann auch noch "ein Schuss italienisches Lebensgefühl" genannt - dabei hätte "ein gewaltiger Schuss" als Beschreibung doch vollkommen ausgereicht...

28.02.2010

Ach ja, Herr Christian Hellmann (TV Digital)

Sie sind der Chefredakteur der Zeitschrift TV Digital aus dem Axel Springer-Verlag und damit hoffentlich in der Lage, etwas zu verändern - so denn dies gewollt ist. Durch ein Sky-Abo wird mir besagte Zeitschrift immer wieder zugeschickt. Nötig wäre es nicht, aber Sky sieht sich leider nicht imstande, diese Option abzuwählen. Nun ja, das ist aber ein ganz anderes Problem...

Nun bekomme ich Ihre Zeitschrift und sehe damit alle 2 Wochen eine andere, oft freizügige und nicht selten eigentlich schöne Frau auf der Titelseite...
Wenn aber sogar ich als Laie auf dem Gebiet der Bildbearbeitung mehr als deutlich erkennen kann, dass Sie Ihre Azubis ein wenig zuviel mit Photoshop und Konsorten an den Titelbildern rumspielen lassen, dann sollten Sie sich möglicherweise dazu durchringen wenigstens darüber nachzudenken, die entsprechenden Einstellungen im Retuschier-Dialog ein klitzekleines Bisschen zu verändern... Den Profis auf dem Gebiet müssen ja beim Anblick der Bilder die Tränen in die Augen schießen.

Gesichter, Dekolletés und ganz im Allgemeinen Haut hat Schattierungen, Ränder und Unebenheiten. Diese lassen den gesunden Menschen in der Regel erkennen, dass es sich da um etwas Natürliches handelt. Das Gleiche gilt für Zähne, die auch nach dem 1000ten Bleaching nicht eine leuchtend weiße Fläche bilden, sondern Vertiefungen, Verfärbungen und Verschiebungen aufweisen.
Retuschieren ist sicherlich "wichtig" im Umgang mit den edlen Damen, aber eine nahezu ebene Fläche will doch keine Frau als Gesicht haben... Das ist weit mehr als extremes retuschieren - das ist reiner Vandalismus.

Oder werden die Bilder heutzutage gerendert und die Models müssen überhaupt nicht mehr zum Fotografen? Das wäre überaus Fortschrittlich. Allerdings - müsste man dann neidlos zugeben - sieht Bart Simpson teilweise natürlicher aus als das, was mich da 2-wöchentlich anlächelt - wenn auch nicht ganz so schön ;)

Ich weiß es natürlich nicht, aber ich will schwer hoffen, dass ich nicht der Einzige bin, der mal wieder eine wirklich schöne Frau auf der Titelseite sehen will - und keinen äußerst schlecht gebastelten Klon der mehr nach Irgendwas als nach Irgendjemanden aussieht...

25.02.2010

Edeka - Wer liebt denn nun die Lebensmittel?

An sich muss ich die Werbefachmänner und -frauen von Grabarz & Partner ja mal loben - die Edeka-Werbekampagne "Wir lieben Lebensmittel" ist an sich sehr gelungen. Witzig und Einprägsam. Mir gefällt's - bis auf den leicht Pädophil wirkenden (sorry) Ei-Inhalts-Erklärer.

Allerdings fällt spätestens beim Besuch einer der (seltener gewordenen) Filialen auf, dass sich eben nicht 50 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen um jeden Kunden einzeln kümmern - wenn in einem mittelgroßen Laden drei Leute ganztägig angestellt sind hat man bereits Glück. Und vom Inhalt weiß auch selten jemand mehr als das, was draufsteht ("Moment, da muss ich erst mal nachlesen...").

Schwierig ist, das irgendwie zu bewerten. Die MitarbeiterInnen können (meiner Meinung nach) nichts dafür - die werden nicht entsprechend geschult. Wahrscheinlich fehlt schlicht das Geld für Schulungen, weil die Kampagne ja bezahlt werden muss.
Naja, die "höheren Herren" bei Edeka haben schon lange jeglichen Realitätssinn verloren - das scheint sich nun in der Werbung wiederzuspiegeln...

21.01.2010

Grüne Tetra Paks - aber nur wenn man sie anmalt...

Man wird ja schon länger mit "grünen" Produkten beworfen, egal wohin man schaut - in letzter Zeit häufen sich aber eher atypische Produkte wie AKWs, Autos und eben Tetra Paks.

Die Begründung: Tetra Paks werden zum größten Teil aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt (die Werbung mit dem grenz-debilen Hasen Bob).
Und was soll man darauf sagen. Das stimmt ;)

Naja, zum größten Teil eben - nicht komplett. Um genauer zu sein sind es etwa 75-80%. Der Rest ist Kunststoff, Aluminium und der Kleber, der alles zusammenhält. Schlimm am Tetra Pak ist aber weniger die Herstellung, sondern vielmehr die Wiederverwendung.

Es ist nämlich äußerst schwer, die Verpackung zu recyclen (von der Wiederverwendung als Tasche und Welldachmaterial in ärmeren Gegenden mal abgesehen). Momentan ist mir nur ein Verfahren bekannt, mit dem man den zu Quadern gebackenen Dreck wieder getrennt bekommt (Pulpern ist es nicht, da sich der Klebstoff nicht so einfach lösen lässt wie behauptet!). Damit kann dann endlich wirkliches Recycling betrieben werden: das Verbrennen der Papierschicht mitsamt des Klebers und der Kunststoffschicht in einem Plasma-Ofen. Leider ist die Herstellung eines Plasmas recht Energieaufwendig und bei der Verbrennung geht eben das Papier flöten und der Kleber verpestet mitsamt Kunststoff die Umwelt - allerdings kann man die wertvolle Alufolie damit wirklich wiederverwenden...

Zu 100% Wiederverwendbar nennt man dass dann ;) Witzig... In der Schule hat man uns noch beigebracht, dass 100% wirklich alles umfasst.
Aber das war früher, quasi als die Gummistiefel noch aus Holz waren...

Und ganz unrecht haben Sie ja auch nicht. Wenn man wollte, könnte man sicherlich zu 100% recyclen.. Nur am Willen fehlt es noch - und an den Abnehmern von enorm viel Wellpappe und billigen Taschen...

25.11.2009

Aaaaahhh.. Italien oder Steffi Graf zeigt gute Gründe für den Suizid auf

Wie lange wird man denn noch von den Barilla-Strategen und Werbemachern und gequält? Ist das die Rache der Italiener für all die schlechten Witze über deren Körpergröße und Hang zur Monogamie?
Es reicht! Endgültig. Wir kaufen das Zeugs doch schon. Wir tun alles - aber verschont uns, bitte...



Aaaaaaaahhhhh.Ich will meine Schweinegrippe haben!

17.11.2009

H&M - Individualität für alle gleich

Die Schweden machen aus arglosen Frauen Jägerinnen, Sammlerinnen und niedere Tiere gleichzeitig.
Da steht "Billig" und schwupps schaltet bei vielen das Gehirn auch schon komplett ab und fährt nur noch im Notmodus: Atmen, Rennen, Schuhe kaufen.



Die Jagd auf Designerschuhe von Jimmy Choo wurde eröffnet - und damit die gleichzeitige Total-Verdummung: glaubt denn wirklich auch nur eine Frau, dass Jimmy Choo so viele verschiedene Modelle parat hat, dass jede ihren ganz eigenen Schuh auftragen und zeigen kann?