Täglicher Wahn reicht mir nicht aus - nun schreib ich drüber ;)
09.02.2013
Über die Verwendung von Table PCs ...
Ergo: Es bleibt alles beim Alten
Es gab schon einige berühmte Umbenennungen in der jüngeren Produktgeschichte:
- Aus Raider wurde 1991 Twix - der Inhalt blieb gleich ("...sonst ändert sich nix")
- Der Ecu wurde zum Euro
- Bombay heißt Mumbai
- Das Arbeitsamt nennt man gleich mehrmals um
- Daimler wird zu Daimler Benz dann DaimlerChrysler um sich am Ende wieder Daimler zu nennen und immer noch die gleichen Autos zu bauen.
Alle mit dem Ziel, besser zu wirken...
Und was macht man als ungeliebter Versicherer wie z.B. die Victoria oder Hamburg Mannheimer oder DKV oder KarstadtQuelle Versicherungen? Klar, man schließt sich zusammen um der wahrscheinlich meistgehasste Verein Deutschlands zu werden - damit das aber nicht so schief geht wie es sich anhört, wird auch ein neuer Name ersonnen und mit viel Geld (das der Versicherten) eine äußerst gelungene Werbekampagne aufgesetzt.
Was sich geändert hat (für den Versicherten) - gar nichts. Außer vielleicht, dass die Ergo das verlorene Geld natürlich wieder erwirtschaften muss. Und das geht bei allen Versicherungen nur mit der Möglichkeit, so wenig wie möglich Geld an die Versicherten auszubezahlen oder es gleich "wegzubetrügen".
Reines Branding ganz ohne Sinn und Nutzen für die Versicherten - dafür aber teuer. Ergo - nicht Neues...
27.10.2010
Stellvertreter Jesu Christi auf Erden
Das bedeutet aber, dass die mächtige, unvorstellbar große, einzigartige Gottheit laut katholischer Kirche massiv Schützenhilfe von der Kirche braucht. Somit erklärt also die katholische Kirche Gott für nicht mächtig genug - ja sogar für vollkommen unfähig - den Laden alleine zu schmeißen...
Falls es denn wirklich einen oder mehrere Götter geben sollte, dann ist dessen/deren größtes Problem wohl eher das selten dämliche Bodenpersonal, welches nicht einmal einfachste logische Zusammenhänge versteht - und all jene, die das dann auch noch verteidigen.
18.08.2010
Aperol
Aus dem Plot:
Zwei Frauen, die aus einem Auto inmitten einer riesigen, halbbesoffenen Menschenmenge nicht mehr weiterkommen und daraufhin mit einem eindeutig zweideutigen Zeichen versuchen, etwas zu trinken zu bestellen. Der großteil der Menschenmasse macht das Zeichen nach, bis es der Barkeeper endlich sieht und sofort gut gelaunt reagiert.
Es wird also ein Barkeeper gezeigt, der bei gefühlten 500 Bestellungen irgendwelches Zeug direkt aus der Flasche in genau zwei Gläser schüttet. Ein Automat hätte wahrscheinlich schneller und besser reagiert und zudem auch ein größeres Angebot vorrätig - der Kneipier hat genau, ja, ein einziges Getränk in hundertfacher Ausführung.
Dazu düdelt im Hintergrund mehr als blödmachende Musik die einen an 80er-Jahre Schokoladewerbung erinnert. Abgerundet wird es durch einen Webauftritt, bei dem findige Werbefachmänner auf die illustre (und nagelneue) Idee gekommen sind, jedes zu ordinär wirkende Wort durch die englische Entsprechung zu ersetzen... Da kann man dann was vom "Riddle" lesen, von "Aperol Friends", und vom "Crazy Summer". Ich finde die Vermischung der Sprachen gar nicht so schlimm - Sprache muss aber natürlich wachsen und nicht Auf-Teufel-komm-raus von irgendwelchen Werbeazubis möchtegern-cool gestaltet werden.
Zu allem Überfluss wird das Ganze dann auch noch "ein Schuss italienisches Lebensgefühl" genannt - dabei hätte "ein gewaltiger Schuss" als Beschreibung doch vollkommen ausgereicht...
12.07.2010
Im Sog der Breitnis...
13.04.2010
04.03.2010
Unglaublich, Frau Heike Brehmer (CDU)
Nicht zum Aushalten, diese vorschul-ähnliche Betonung beim enorm schlecht Vorlesen, der fehlende Aktionismus sowie die vollkommene Abstinenz an Witz und Anregung.
Jeglicher Versuch von Ihnen, spontan wirken zu wollen war vollkommen lächerlich. Der Schreiber Ihres Textes (welchen Sie ganz offensichtlich nicht ein einziges Mal vorher gelesen haben) hat es da sehr gut mit Ihnen gemeint und so manch spontan gemeinten Ausruf in die Rede integriert.
Gleich zu Beginn wurde der erste Versuch mit den Worten "Ja, meine Damen und Herren, worüber diskutieren wir denn eigentlich hier heute noch" eingeleitet - und der wurde, wie jeder weitere Versuch auch, von Ihnen mit ihrem Gestammel aber sowas von versemmelt...
Schon gut, Ihre erste
Nicht, dass es im Bundestag oft wirklich Witzig und/oder Interessant zugeht, aber wenn man vorgelegte Texte nicht einmal halbwegs flüssig vorlesen kann, sollte man seine Texte vorher mindestens einmal durchlesen, verstehen und wenigstens die Teile daraus, die spontan wirken sollen, zumindest einprägen (wenn nicht gar auswendig lernen). So bringt man es zumindest den Redeanfängern im Kindergarten bei ;)
Ich kann mich nicht mal zu einer Entscheidung durchringen, was nun schlimmer war: Öttingers Englischattacke oder Ihr Versuch, die Deutsche Sprache derart zu Verlangweiligen, dass wirklich niemand mehr etwas vom Inhalt der Rede auch nur mitbekommen will.
28.02.2010
Ach ja, Herr Christian Hellmann (TV Digital)
Nun bekomme ich Ihre Zeitschrift und sehe damit alle 2 Wochen eine andere, oft freizügige und nicht selten eigentlich schöne Frau auf der Titelseite...
Wenn aber sogar ich als Laie auf dem Gebiet der Bildbearbeitung mehr als deutlich erkennen kann, dass Sie Ihre Azubis ein wenig zuviel mit Photoshop und Konsorten an den Titelbildern rumspielen lassen, dann sollten Sie sich möglicherweise dazu durchringen wenigstens darüber nachzudenken, die entsprechenden Einstellungen im Retuschier-Dialog ein klitzekleines Bisschen zu verändern... Den Profis auf dem Gebiet müssen ja beim Anblick der Bilder die Tränen in die Augen schießen.
Gesichter, Dekolletés und ganz im Allgemeinen Haut hat Schattierungen, Ränder und Unebenheiten. Diese lassen den gesunden Menschen in der Regel erkennen, dass es sich da um etwas Natürliches handelt. Das Gleiche gilt für Zähne, die auch nach dem 1000ten Bleaching nicht eine leuchtend weiße Fläche bilden, sondern Vertiefungen, Verfärbungen und Verschiebungen aufweisen.
Retuschieren ist sicherlich "wichtig" im Umgang mit den edlen Damen, aber eine nahezu ebene Fläche will doch keine Frau als Gesicht haben... Das ist weit mehr als extremes retuschieren - das ist reiner Vandalismus.
Oder werden die Bilder heutzutage gerendert und die Models müssen überhaupt nicht mehr zum Fotografen? Das wäre überaus Fortschrittlich. Allerdings - müsste man dann neidlos zugeben - sieht Bart Simpson teilweise natürlicher aus als das, was mich da 2-wöchentlich anlächelt - wenn auch nicht ganz so schön ;)
Ich weiß es natürlich nicht, aber ich will schwer hoffen, dass ich nicht der Einzige bin, der mal wieder eine wirklich schöne Frau auf der Titelseite sehen will - und keinen äußerst schlecht gebastelten Klon der mehr nach Irgendwas als nach Irgendjemanden aussieht...
25.02.2010
Edeka - Wer liebt denn nun die Lebensmittel?
Allerdings fällt spätestens beim Besuch einer der (seltener gewordenen) Filialen auf, dass sich eben nicht 50 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen um jeden Kunden einzeln kümmern - wenn in einem mittelgroßen Laden drei Leute ganztägig angestellt sind hat man bereits Glück. Und vom Inhalt weiß auch selten jemand mehr als das, was draufsteht ("Moment, da muss ich erst mal nachlesen...").
Schwierig ist, das irgendwie zu bewerten. Die MitarbeiterInnen können (meiner Meinung nach) nichts dafür - die werden nicht entsprechend geschult. Wahrscheinlich fehlt schlicht das Geld für Schulungen, weil die Kampagne ja bezahlt werden muss.
Naja, die "höheren Herren" bei Edeka haben schon lange jeglichen Realitätssinn verloren - das scheint sich nun in der Werbung wiederzuspiegeln...
22.02.2010
Liebste...Liebster
Will man - wie es wohl üblich ist - dagegen nur eine Person ansprechen, wird es aber gleich noch schlimmer... Dann ist der/die Liebste nämlich auch gleichzeitig der/die Einzigste. Und genau das grenzt nun schon an Beleidigung. Die Botschaft ist: Du bist die/der Liebste von insgesamt einer Person... Du hast also Gold gewonnen und hattest dabei genau 0 Mitstreiter. Da kann man ja irre stolz auf sich sein ;)